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Freitag, 22. August 2008 um 20:54 Uhr

Wissen sie eingentlich, was passiert wenn Sie den Notruf wählen??

 

Leitstelle Tirol

Ein Schadensereignis tritt ein, was jetzt?

Bevor sie mit Rettungs bzw. Löschversuchen starten müssen sie unverzüglich den Notruf betätigen.  Denn gerade in die ersten Minuten können die Hilfskräfte oftmals noch schlimmers verhindern. So kann sich ein Müllkübel brannt innerhalb weniger Minuten zu einem Zimmer bzw. Wohnungsbrand entwicklen. Zeitverlauf eines Brandes sehen sie hier.

 

Notrufnummer:

Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144, Euronotruf: 112

 

Leitstelle Tirol

Wer ist am anderen Ende der Leitung?

Seit Anfang April 2008 werden alle Notrufe von der Leitstelle Tirol entgegengenommen. Sie koordiniert Bergrettung, Rettung, Feuerwehr, Wasserrettung in Tirol. Ein geschulder Mitarbeiter beginnt Sie bestimmte Fragen zu stellen.  Weiter gibt er Ihnen Hinweise und Informationen welche sie am Unglücksort benötigen, z.B. "Wie macht man die stabile Seitenlage "oder "Wie weist man die Einsatzkräfte ein". Zeitgleich zu diesem Gespräch werden die benötigten Einsatzkräfte alarmiert. Der Prozessablauf und der Weg der Alarmierung sind auch noch grafisch dargestellt.

 

 

Leistelle Tirol

Was muss ich dem Mitarbeiter mitteilen??

Je genauer und präziser Sie die Fragen des Mitarbeiters beantworten, um so rascher kommt die benötigte Hilfe. Vergessen Sie auch nicht auf Zusatzinformationen, z.B. ob im Gebäude gefährliche Stoffe sind oder ob der Verletzte bestimmte Krankheiten hat. Gerade diese Informationen sind für die Einsatzkräfte von entscheidenter Bedeutung.

Wer spricht?

Was ist genau passiert?

Wo hat sich der Unfall bzw. Schaden ereignet?

 

Pager

Alarmierung der Feuerwehr

Zeitgleich wird zu ihren Gespräch mit der Leitstelle Tirol die entsprechenden Einsatzkräfte alarmiert. Dies macht ein zweiter Mitarbeiter, anhand eines Einsatzplanes. Dieser Plan wurde in Zusammenarbeit mit den Feuerwehr ausgearbeitet. So weis der Disponent genau, welche Wehren er bei einem Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen alarmieren muss. Die Feuerwehr wird durch die stille Alarmierung vom Einsatz in Kenntniss gesetzt, d. h. jedes Mitglied hat einen digitalen Pager und dieser ertönt dann. Seit der Umstellung der Alarmierung wird die Sirene nur mehr für Kathastrophen verwendet.

 

Ausrücken

Ausfahren zum Einsatzort

Erönt der digitale Rufempfänger rücken die Mitglieder unverzüglich in das Gerätehaus ein. Jeder Kamerad rüstet sich mit seiner persönlichen Schutzausrüstung und besetzt dann die entsprechenden Fahrzeuge. Laut des Einsatzfaxes (kommt von der Leitstelle) rückt die Feuerwehr zum Einsatzort aus. Wird der Leitstelle Tirol nicht innerhalb von 3 Minuten mitgeteilt, dass  die Feuerwehr den Alaram bekommen hat und ausrückt, werden die nächst gelegenen Einsatzkräfte nachalarmiert.